Affiliateseite mit Affiliatetheme – Noch xxxx Klickkilometer bis zum Ziel

Zu Zeit nehme ich an der Nischenseiten Challenger 2016 teil. Und zwar mit meinem eigenem CMS und Anbindung an die Amazon Api. Herausgekommen ist bislang diese Planschbecken Seite.

Der Großteil der anderen Teilnehmer geht mit WordPress an den Start. Sehr viele setzten sogar auf die Kombination WordPress und ein Affiliatetheme. Da sehen die Seiten, die am Ende rauskommen zwar alle irgendwie gleich aus, aber teilweise entstehen schon sehr interessante Nischenseiten.

Und irgendwie war mein Neid dann geweckt. Das Ergebnis sah so nett und leichtfüßig aus, und irgendwie hatte sich mir der Eindruck aufgedrängt, so eine Seite wäre mal ganz schnell nebenbei hochgezogen. Also hab ich mir eins dieser Affiliatethems auch besorgt.

Der Plan sah eigentlich so aus, dass ich wollte, dass meine bessere Hälfte sich damit beschäftigt. Der bastelt zwar tolle Designs, vom Programmieren selbst hat er aber weniger Ahnung. Und da mir meine schwere Erkrankung ja gezeigt hat, dass nix sicher ist und das Leben sehr schnell endlich sein kann, mache ich mir ab und an Sorgen, wie er denn irgendwann mit meiner Chaosprogrammierung zu Rande kommen könnte. Nicht dass ich ein schnelles Ableben plane, aber wer alle sechs Wochen zu einer Nachuntersuchung muss und nicht weiß und es schon gar nicht vorab in der Hand hat, ob das Ergebnis nun hopp oder top ist, hat eben noch andere Eventualitäten im Kopf.

Also dachte ich, ist doch eigentlich eine gute Idee, ihn auf das Theme loszulassen. WordPress kennt er schon sehr gut, Affiliatetheme kann ja nicht so schwierig sein.

Wir haben uns Samstag und Sonntag ziemlich viel Zeit genommen. Sonntag 18 Uhr haben wir dann beschlossen, dass wir lieber weiterhin auf meine Programmierungen setzten werden. Wir haben mit Anleitung und Videos zwar das eine oder andere umgesetzt bekommen, aber waren zu diesem Zeitpunkt noch einige Arbeitsstunden davon entfernt, wirklich zu verstehen, wie wir zu einem guten Ergebnis kommen und mit dem Punkt ansprechendes Design hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht auseinandergesetzt.

Ne, ne, ne … das sind echte Klickkilometer, die man da zurücklegen muss. Das macht keinen Spaß.

Und mir ist ganz schwummrig geworden. Ich mein, wenn man das und das einfach so mit ein paar Klicks irgendwo im Backend anlegen kann, dann muss das ja im Frontend für die Besucher ja auch irgendwie wieder abgerufen werden. Wenn es aber im Backend so und so viele Möglichkeiten gibt, etwas so oder so oder so zu gestalten, dann kann das doch nicht wirklich schnell sein, dass draußen wieder zusammen zubauen?

Ein Beispiel war, dass man wahlweise vor und nach der Eigenschaft eines Produktes noch etwas schreiben und anzeigen lassen konnte. Das wird intern festgelegt. Also muss es extern abgefragt werden, ob und wenn ja wo. Wenn ich so etwas programmiere, dann weiß ich das beim Skizzieren des Projekts bereits. Also ist es in der Programmierung bereits fest drin. Zwar ist mein CMS im Prinzip damit nie fertig, da es ja von Projekt zu Projekt neu angepasst werden muss, aber ich denke, es ist damit schneller.

Ich habe vorher immer gedacht, mit so einem Theme würde ich Zeit sparen. Aber die Zeit, die ich dafür verwende, mein CMS auf das neue Projekt zuzuschneiden, die müsste ich bei einem solchen Theme ja auch dazu verwenden, um mir alles zurechtzuklicken. Da bleibe ich lieber bei meiner Programmierung.

Aber seit dem Wochenende habe ich wirklich mehr Respekt vor denen, die sich durchgekämpft haben bei dem Theme und am Ende tatsächlich auch etwas rausbekommen. Wir haben es zwar geschafft die ersten Produkte zu veröffentlichen, aber dann hatten wir wirklich keine Lust mehr.

Als Nächstes werde ich mir aber mal ASA 1 und 2 angucken. Da hat man ja dann doch mehr Gestaltungsspielraum, da man nicht an ein Theme gebunden ist.

Nicht falsch verstehen: Für all die, die Geld im Internet verdienen wollen, ohne zuvor einen Kurs Programmieren zu absolvieren, ist so ein Theme sicherlich gut und interessant. Für uns ist das nichts, wir sind es einfach individueller gewohnt.

Ein herzliches Dankeschön geht übrigens an Steffen vom Kritzelblog. Bei ihm hab ich mir auch das mit den Klickkilometern abgekupfert. Er hat uns seine Lizenz, die er wegen der Klickerei nicht verwendet, kurzfristig zur Verfügung gestellt zum gucken. Wäre es was gewesen, hätten wir nachlizenziert. So ist auf dem Testprojekt nun ein CMS von mir drauf.

2 Gedanken zu „Affiliateseite mit Affiliatetheme – Noch xxxx Klickkilometer bis zum Ziel“

  1. Hey 🙂
    War bei mir genau so. Für meine 2. Seite dachte ich mir so nen Affiliate Theme sieht ganz nett aus. Kurzerhand geholt und ausprobiert. Die ersten Stunden waren frustrierend. Ich habe gar nichts kapiert und nichts hinbekommen. aber nach ca. 1 Tag war icht echt gut eingearbeitet und mittlerweile bin ich echt froh mir das Theme gekauft zu haben.
    Gruß Micha

    1. Ja, vielleicht gibt man einfach früher auf, wenn man nicht wirklich muss, weil man noch etwas in der Hinterhand hat? Bis jetzt habe ich ja erst ein Theme probiert, ich werde auf jeden Fall noch mit einem anderen Theme einen zweiten Versuch wagen. Welches Theme hast du den getestet? Grüße Bella

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