Bloggen im Freien

Beim Webmasterfriday geht es diese Woche um die Frage Bloggen im Freien. Schließlich, so die gewagte These beim Webmaster Friday, würde das Wetter so langsam frühlingshaft werden.

Davon merke ich gerade nichts. Irgendwie ist es so, dass beinahe jedes mal, wenn ich mit unserem Hund raus muss (ok, wir gehen mit ihm oft raus, aber es kann langsam kein Zufall mehr sein), es anfängt zumindest zu tröpfeln. Es fängt auch an zu regnen, wenn ich die Wäsche draußen aufhänge. Erinnert so ein wenig an den LKW-Fahrer aus Per Anhalter durch die Galaxys. Der war allerdings so clever, und hat daraus später ein Geschäftsmodell gemacht 🙂

Aber Spaß beiseite.

Bloggen im Freien
Etwas Grün ist beim Bloggen doch immer inspirierend.
Ich kann nicht im Freien arbeiten, zumindest nicht am Notebook, Tablet oder ähnlichem. Ich sehe nämlich nichts, auch nicht im Schatten. Vor einigen Jahren, als es noch Röhrenmonitore gab, hab ich es manchmal gemacht, ich hatte den ganzen PC samt Monitor auf einem mobilen Tisch sehen und bei schönem Wetter ging es raus auf die Terrasse mit herrlichem Blick über die Orangenbaumplantage (war an der Costa Blanca). Auf Gran Canaria haben wir zuletzt leider an einem fürchterlich sandigen Ort gewohnt, da ging draußen Arbeiten auch nicht, denn tagsüber hat man immer Sandstrahlung abbekommen. Also auch nicht ideal.

Aber wenn kein Sand war, habe ich mich durchaus mal mit Notizbuch, Zetteln und Stift bewaffnet nach draußen gesetzt und Gedanken geordnet, Ideen niedergeschrieben oder meine Kladde sortiert. Das ist schließlich auch Arbeit. Zwischendurch immer mal die Augen schweifen lassen, inne halten und nichts tun. Ab und an habe ich sogar Texte per Hand vorgeschrieben, was dann aber beim Abtippen sehr mühselig ist, meiner Handschrift nach müsste ich nämlich gut bezahlte Chefärztin sein.

Das mit den draußen gemütlich mal Gedanken und Notizen sortieren oder Texte schreiben, werde ich auch hier, wenn es das Wetter mal zulassen sollte, beibehalten. Immerhin haben wir einen kleinen Balkon mit einem tollen Blick ins Grüne. Wenn das nicht inspirierend ist.

Gefragt wird noch, ob es was zu beachten gibt. Da fällt mir höchstens ein, wenn man ein Getränk mithat, aufpassen, dass nichts rein fliegt, was stechen könnte. Daher stehe ich im Freien auch auf Trinkhalme.

Geschrieben im Rahmen des Webmasterfriday – Bloggen im Freien.

5 Gedanken zu „Bloggen im Freien“

  1. Das mit der Reflexion moderner Bildschirme ist wirklich nervend. Ich blogge zwar selten draußen (mittels Tablet) aber ich würde gerne mehr lesen. Aber auch das ist natürlich dann schwierig, wenn die Sonne hell scheint. Da kann man sich auch in eine schattige Ecke zurückziehen, es ist nicht schattig genug. Nun, ich hab ja mein Plätzchen, wohin ich mich zum Bloggen zurückziehe.

    1. Lesen geht gut mit dem Ebook-Reader. Ich hatte meinen Kindle sogar mal mit am Strand, war gar kein Problem. Allerdings ist die Darstellung von Internetseiten auf dem Kindle doch sehr sehr, ehm, gewöhnungsbedürftig.

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