Mein Notizbuch

Sicherlich, man kann auch ohne Notizbuch arbeiten, aber diese Zettelsammlung war mir irgendwann einfach zu viel. Dann verschwinden wichtige Zettel gerne mal oder man weiß wirklich nicht mehr, was man darauf notiert haben könnte, da bei einem losen Zettel noch nicht einmal ein zeitlicher Zusammenhang gegeben ist.

Daher arbeite ich seit Jahren bereits mit Notizbüchern und habe so auch schon eine kleine Sammlung an vollgeschriebenen Büchern angelegt. Meine Bücher sind im Regelfall DIN A 5 groß, haben einen festen Einband und bekommen noch Klebezettel verpasst, um Wichtiges zu markieren. Bei einigen Projekten gibt es ab und an auch ein DIN A 6 Zweitbuch, das dann immer und überall mitgeschleppt wird, denn das große Notizbuch hat Ausgangsverbot (ich hab vor einigen Jahren mal eins an einer Telefonzelle liegen gelassen und das war wirklich nicht schön, das das weg war).

Das Notizbuch führe ich recht einfach. Wenn der Tag beginnt schreibe ich das Datum rein, dann schaue ich die letzten drei, vier Seiten durch und notiere mir das, was liegen geblieben ist oder was ich mir für den Tag gemerkt habe. Wenn etwas erledigt ist, wird es abgehakt. Ist etwas wichtiger, wird es eingekreist. Hinter den Tagesaufgaben landet dann tagsüber alles, was ich mir so notieren möchte. Das können auch mal ein paar Zahlen sein, die ich mir merken muss, oder Zugangsdaten. Wobei das nicht wirklich effektiv ist, sich Zugangsdaten ohne Seite dazu zu notieren, denn irgendwann weiß man nicht mehr, wofür diese waren.

Gezeichnet und gemalt wird in dem Buch auch ab und an, vor allem bei neuen Datenbanken ist das manchmal wichtig.

Am wertvollsten sind aber die Ideen, die ich da notiere. Das kann eine Programmierung sein, aber auch ein Thema oder Keyword, zu dem man ja mal eine Seite erstellen könnte. Entweder als eigenes Projekt oder als Unterseite in einem bestehenden Projekt.

Natürlich notiere ich mir da auch manchmal Dinge, die ich nicht vergessen möchte und bei einem späteren Durchblättern muss ich dann erst einmal überlegen, ob Fetakäse nun eine Idee war oder doch eher eine Erinnerung daran, den einzukaufen 🙂

Ganz wichtig in jedem Notizbuch ist natürlich die Loseblatt-Sammlung im hinteren Teil. Ohne geht es wohl leider doch nicht, aber so weiß ich wenigstens wo ich gucken muss.

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