VGWort Meldungen 2016 mit neuer Vergütung

Heute habe ich mich mal bei der VGWort eingeloggt. Und es hat sich tatsächlich etwas getan. Mehr als 100 Texte warten auf mich, bei denen ich 2015 den Mindestzugriff von 1500 Aufrufen erreicht habe und die ich noch nie gemeldet habe (zum Glück warten noch einige Texte mehr darauf vergütet zu werden, die aber schon in den letzten Jahren von mir gemeldet worden sind). Da erhalte ich also, Vorsicht Buzz-Wort, passiv die Vergütung, ohne etwas tun zu müssen.

Da der Mindestzugriff schon feststeht, habe ich lange und intensiv gesucht und schließlich auch die Aktennotiz gefunden, die mir verraten soll, wie viele Euro es dann pro Text gibt. Ich glaube, da liegt ein Druckfehler vor. Zwar hat die VGWort für das letzte Jahr mehr als doppelt so viel eingenommen wie im Vorjahr, aber das die Vergütungen für Internet Autoren dann auch fast verdoppelt werden? Kaum vorstellbar, staun.

Aktennotiz zur VGWort Meldungen

Wenn ich also dieser Aktennotiz trauen darf, gibt es für Texte, die 2015 die Mindestgrenze von 1500 Aufrufen erreicht haben und die eben auch Meldefähig sind, ganze 20 Euro. Im letzten Jahr gab es nur 12 Euro. Wenn das wirklich stimmt, wird das ein mehr als ordentliches Weihnachtsgeld.

Wie auch schon 2015 gibt es 2016 wohl keine Staffelung mehr. Früher war es so, dass besonders gut besuchte Artikel besser vergütet worden sind, als die, die gerade mal den Mindestzugriff erreicht haben.

Wenn das mit den 20 Euro für 2015 stimmt, dann wird die VGWort Meldung diesen Sommer noch mehr Spaß machen. Gemeldet werden muss bis spätestens 1. September 2015 24 Uhr. Aber man kann natürlich jetzt schon beginnen und sich auf die Suche nach seinen Zählmarken machen.

Was ist die VGWort?

Die VGWort ist so etwas wie der Weihnachtsmann für Schreiberlinge. Und nicht nur Autoren, die richtige gedruckte Bücher herausbringen, bekommen von der VG Wort Geld, nein, auch Schreiberlinge im Internet werden von der Verwertungsgesellschaft bedacht. Und dazu gehören eben auch Blogger und Webseiten-Betreiber. Die VGWort verteilt Geld, dass sie zum Beispiel von den Herstellern von Kopierern erhält. Und das Geld wird eben umverteilt. Im Prinzip erhält sie das Geld damit natürlich nicht von den Herstellern, sondenr von denjenigen, die die Kopierer nutzen. Die Hersteller geben die Abgabe natürlich an ihre Kunden weiter.

Wie erhält man Geld von der VGWort?

Dafür muss man sich bei der VG Wort anmelden und einen sog. Wahrnehmungsvertrag abschließen. Dann kann man Zählpixel generieren, diese müssen bei den geschriebenen Texten eingebunden werden. Ganz wichtig ist es sich zu notieren, wo man welchen Zählpixel eingebunden hat, denn für die Meldung muss man das später wissen. Insbesondere wer mehr als eine Internetseite hat, hat dann bei einer ungenauen Zählpixel-Buchführung richtig Spaß, wenn es an die Meldung geht (ich spreche da aus leidvoller Erfahrung).

Hat man den Zählpixel in seinem Artikel eingebaut, dann muss man eigentlich nichts mehr tun, außer zu hoffen, dass dieser Artikel von mindestens 1500 Besuchern im Kalenderjahr(!) gelesen wird. Die Besucher sollten dazu mit einer deutschen IP einschlagen. Das Zählpixel dient dann der VGWort dann dazu, festzustellen, ob der Mindestzugriff erreicht wurde. Im Moment sind das 1500 Aufrufe. Ein Sonderfall gibt es noch und zwar kann man auch Texte melden, die die Mindestzahl an Aufrufe im Vorjahr nur anteilig erreicht haben. Dafür muss der Artikel dann aber auch 10.000 Zeichen lang sein. Das kann sich ebenfalls lohnen, ich habe jedes Jahr tatsächlich ca. 20 Artikel, die ich deswegen so melden kann. Gerade aus dem Bereich Geschichte, wo die Artikel eben länger sind, das allgemeine Interesse aber weniger groß bzw. die Wikipedia Konkurrenz riesig ist.

Das war es in etwa.

Wer WordPress nutzt, kann zum Einbau seiner Zählpixel auch entsprechende Plug-ins nutzen.
Geld gibt es nur für Autoren. Das heißt, Artikel günstig einkaufen, mit Zählpixel zu versehen und dann zu kassieren, ist natürlich nicht erlaubt!

Das war es in Kürze.

Ich bin mal gespannt, ob die 20 Euro noch von anderen Autoren bestätigt werden. Ich glaube immer noch an einen Tippfehler. Und am Montag kam die Bestätigung, es sind tatsächlich 20 Euro für 2015 pro Artikel. Noch mehr Infos rund um VG Wort und Plugins gibt es bei VG Wort Blogger verdienen mehr …. Jetzt muss ich die VGWort Meldungen nur noch machen. Aber mit ein wenig Routine ist das an zwei Nachmittagen erledigt.

T.O.M. VG Wort

2 Gedanken zu „VGWort Meldungen 2016 mit neuer Vergütung“

  1. Hi, das ist vielleicht etwas offtopic, aber verrätst du mir, wo deine Texte über Geschichtliches zu finden sind?

    Ansonsten: Platz 4 ist wohl etwas undankbar, trotzdem Gratulation!

    Grüße von der Challenge
    Robert

    *offtopic off*

    1. Oh, da habe ich einige Seiten, zum Beispiel gibt es Unterbereiche bei meiner anabell.de mit Geschichte. Oder ich habe auch die Kreuzzug.de und die kaiserin.de. Und noch ein paar mehr 🙂 Das würde hier den Rahmen sprengen.
      Danke für die Gratulation. Platz vier ist eigentlich sogar meine Lieblingsplatzierung, mit dabei, aber nicht im Rampenlicht.
      Viele Grüße,
      Anabelll

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