Was war zuerst? Text oder Link dahin? – Workflow beim Texte veröffentlichen am Beispiel Zistrosentee.net

Ein Problem was sich mir bei größeren Projekten immer wieder stellt, ist die interne Verlinkung. Vor allem wenn ich ein Projekt in einem Rutsch schreibe und ich jede Menge Unterpunkte habe. Spätestens beim Online stellen möchte ich alles auch intern verlinkt haben. Aber jetzt kommt das Problem, was war zuerst? Ei oder Henne? Seite oder Link?

Beispiel Zistrosentee Seite

Nehmen wir mal mein neues Projekt zum Thema Zistrosentee. Das sind elf große Punkte, einige Punkte haben noch Unterpunkte und insgesamt sind es also über 20 Seiten. Dazu gehören so wichtige relevante Punkte wie Zistrosentee Wirkung, Erkältung, Anwendung und Cistus-Produkte gibt es ja auch noch. Und natürlich möchte ich bei den anderen 19 Seiten immer, wenn es passt, einen Link aus dem Content dorthin haben. Also veröffentliche ich den Text Wirkung zuerst, in diesem gibt es dann aber einen Satz, in dem sich ein Link zu Erfahrungen anbieten würde. Und zu Zistrosentee in der Schwangerschaft. Also als nächstes die beiden Texte veröffentlichen und die Links nachtragen. Irgendwann weiß ich dann gar nicht mehr, was ich wo verlinkt habe. Gut, wenn man WordPress nutzt, kann man auch ein automatisches Tool nehmen, was die interne Verlinkung übernimmt. Aber zum einen hätte ich gerne diese selber in der Hand und zum anderen nehme ich ja auch nicht immer WordPress. Und jedes Plug-in ist ja wieder etwas, was an der Geschwindigkeit einer Seite schraubt.

Also werde ich bei dem Zistrosentee-Projekt mal was Neues versuchen:

Nutzen werde ich WordPress. Ich habe jetzt den Text und weiß also was ich für Seiten brauche. Jetzt lege ich erst mal alle 20 Seiten an und veröffentliche dann auf diesen angelegten Seiten alle Texte in einem Rutsch. Und verlinke diese dann beim Veröffentlichen auf die ja bereits bestehenden Seiten. Mal gucken, ob das eine gute Möglichkeit ist. Für ein Projekt mit 100 Seiten ist das sicherlich auch nicht gerade die Lösung, für ein solches Projekt könnte es aber eine gute Möglichkeit sein, die interne Verlinkung ohne Chaos über die Bühne zu bekommen.

Zwei Tage später – Zistrose über Zistrose … eh, naja:

Eigentlich war die Methode gar nicht so übel. Allerdings sehr langweilig. Die interne Verlinkung setzen war auch bei dieser Methode mindestens zeitraubend, aber ich denke, zumindest gründlich. Außerdem habe ich nun eine Liste in Calc, in der schön zu sehen ist, welchen Status die einzelnen Seiten haben. Ist zum Beispiel schon ein Bild integriert? Die VG-Wort Zählmarke gesetzt? Gibt es Zwischenüberschriften. Und es gibt eine Seite mit dem, was noch zu tun ist. Die wird voller … Zistrosen kann ich jetzt irgendwie gar nicht mehr sehen, dabei soll es sogar mehrere Zistrose Arten geben, die endemisch auf den Kanaren vorkommen (Notiz: Botanischer Garten im Norden unbedingt besuchen).

Zistrosentee Projekt
Wie weit ist welche Seite beim Zistrosentee Projekt.

Aber ob ich noch einmal so vorgehen werde? Puh… Die vielen leeren Seiten, die da wegen der Verlinkung angelegt worden sind, setzen einen dann doch ziemlich unter Druck. Andererseits muss so ein Projekt auch fertig werden, so ganz ohne Druck geht es also eigentlich eh nie. Die Methode ist wohl auch nur geeignet für Projekte bis ca. 50 Unterseiten (inklusive der Seite mit den Produkten, Zistrosentee kaufen eben).

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