Wie ich meinen Content erstelle – nur nicht den Überblick verlieren …

Bei der Nischenseiten Challenger nehme ich ja unter anderem mit einer Seite zum Thema Veilchenwurzel teil. Bei dieser Seite versuche ich mit möglichst vielen Inhalten zu punkten. Etwa 11.000 Wörter zu dem Thema (und da sind noch keine Produkte drin und einige Artikel nur grob angerissen) habe ich bislang zum Thema Zahnen im Allgemeinen und der Veilchenwurzel an Zahnungshilfe geschrieben.

Struktur der Seite

Worüber ich schreiben sollte, das verraten mir gleich mehrere Anlaufstellen.

Zum einen Google Suggest. Hierfür habe ich mir mal selbst eine Abfrage geschrieben, ansonsten hilft aber auch ein entsprechendes Online Tool wie https://ubersuggest.io/ weiter.

Außerdem ziehe ich auch mein Keyword-Tool von Ahrefs zu rate, hier weiß ich wenigsten auch immer gleich das Suchvolumen. Und seien wir mal ehrlich, einen Artikel zu schreiben, der potentiell mindestens 100 Menschen pro Monat interessiert macht doch mehr Spaß, als einen Artikel für 0-10 Menschen zu schreiben 🙂

Weitere Möglichkeiten wären W-Fragen-Tool und Co. Aber ganz ehrlich, beim Thema Veilchenwurzel werde ich mich zum Start auf einige wenige Schlagworte konzentrieren und zusätzlich noch das Thema Zahnenende Babys behandeln. Es ist eigentlich mit den entsprechenden Tools kein Problem viele Keywords zu erhalten. Ein Problem ist eher diese sinnvoll aufzubereiten und zu strukturieren.

Dennoch helfen solche Tools, einen groben Überblick zu bekommen.

Für mich am wichtigsten ist es aber, das zu beachten, was Google ausgibt. Und zwar nicht in der verfeinerten Suggest-Abfrage, sondern einfach nur, wenn ich Veilchenwurzel im Suchschlitz eingebe. Dazu noch die ähnlichen Suchanfragen von der ersten Ergebnisseite beachten und man hat die wichtigsten Punkte.

Für mich sind das beim Thema Veilchenwurzel

Veilchenwurzel Wirkung, Veilchenwurzel zahnen giftig, Veilchenwurzel kaufen und Veilchenwurzel auskochen. Dazu schreibe ich noch einen umfangreichen Ratgeberteil zum Thema Zahnen und Zahnungshilfen. Ich hoffe so, auch Eltern für die Veilchenwurzel zu interessieren und zum Kaufen zu animieren, die diese noch nicht kennen.

Recherche zum Thema

Die Recherche zu solchen Themen erfolgt online. Ich schaue auch immer bei Google Books vorbei, manchmal finden sich auch in dort gespeicherten Büchern zumindest Anregungen. Bei der Veilchenwurzel habe ich einen Hinweis auf ein Zahnarztbuch von 1908 gefunden, viel mehr war leider nicht, aber es war ein Beleg dafür, dass die Idee mit der Veilchenwurzel wirklich schon etwas älter ist.
Zu den weiteren Quellen gehört natürlich auch Wikipedia, hier versuche ich auch immer Infos aus den fremdsprachlichen Wikis zu bekommen.

Sollte es interessante Bücher zum Thema geben, scheue ich mich auch nicht, diese zu kaufen. Bei diesem Thema habe ich außerdem versucht, rauszubekommen, ob die Veilchenwurzel zum Beispiel schon ein Thema bei Hildegard von Bingen oder ähnlichen Kräuterexperten des Mittelalters war. Das eher nicht, aber bei Hildegard von Bingen bin ich beim anderen Thema, Bernstein als Heilstein, fündig geworden.

Texte schreiben mit Papyrus Autor

Habe ich mich für ein Thema entschieden und die Domain registriert, schreibe ich nach einer Kurzrecherche immer schon einen halbwegs ausführlichen Startseitentext und stelle diesen Online. Natürlich ist das auch der Moment, in dem das neue Projekt bei Google angemeldet wird.

Danach geht es an die Ausarbeitung. Hierfür nutze ich inzwischen Papyrus Autor. Hier mal ein Bild, das so seine Vorzüge zeigt:
Papyrus Autor Screen mit meinen Vorteilen

Die wichtigsten Vorteile von Papyrus Autor im Überblick:

Es sind meine Vorteile. Gerade Autoren werden eher die Zeitleiste toll finden oder die Übersicht für Schlüsselereignisse und Szenen etc.
1) Mehrere Texte gleichzeitig offen und damit mit nur einem Klick erreichbar. Ich hatte auch schon mal 15 Texte auf und konnte flüssig arbeiten.
2) Das Klemmbrett für die Notizen ist schon super. Textschnipsel, Urls etc. kann man prima ablegen. Und bekommt so auch mal etwas aus dem Kopf raus, ohne es gleich zu vergessen. Gäbe es die Möglichkeit am Klemmbrett noch Projektübergreifende Notizen anzupinnen … aber dafür gibt es ja das Notizen.pap.
3) Das Herzstück für mich ist der Navigator. Ich habe alle Artikel im Blick, denn jeder Unterpunkt wird ja meist ein eigener Artikel. Die grünen Kästchen bedeuten zum Beispiel, dass ich diesen Artikel bereits veröffentlicht habe. Wie man sieht, wartet beim Artikel Veilchenwurzel noch einiges an Text auf seine Veröffentlichung. Der Navigator hilft aber nicht nur dabei schnell von dem einen Abschnitt zum anderen zu wechseln, aus ihm ließe sich auch ein Inhaltsverzeichnis (Papyrus Autor ist ja eigentlich für Autoren gedacht) erstellen.
4) Die Symbole aus dem Navigator finden sich auch im Text wieder.
5) Praktisch finde ich, dass mir unten auch immer angezeigt wird, wie viele Wörter ich geschrieben habe (lässt sich auch auf Zeichen umstellen). Markiere ich Text, dann wird mir hier die Wortzahl nur für den markierten Text angezeigt. Das ist gut, wenn man wissen möchte, ob man mit einem Abschnitt schon über die magische Zeichenzahl von 1800 gekommen ist (dafür sollte das da unten natürlich dann auf Zeichen stehen, oder man merkt sich einfach, dass das ungefähr fast 300 Wörter sein sollten). Außerdem kann man hier unten die Rechtschreibprüfung an und ausschalten und die Stilanalyse dazu schalten.

Bei der Rechtschreibung wird auf Duden gesetzt. Und Papyrus findet so einiges an Fehlern und versucht auch tapfer für mehr Kommata in der Welt zu sorgen 🙂 Beim erweiterten Infinitiv ist das Programm meiner Meinung nach etwas zu großzügig mit den Kommas, aber ok.

Nachteile Papyrus Autor

Papyrus Autor hat aber auch Nachteile. So mag es keine HTML-Tags. Bei Open Office kann ich Texte schon mal vorformatieren, ehe ich sie in ein CMS einfüge. Ich kann also schon die Überschriften mit h2, h3 etc. auszeichnen oder sogar schon Listen fertig stellen. Bei Papyrus lasse ich das lieber. Und teilweise ist die Rechtschreibprüfung von Papyrus sehr eigenwillig und irgendwann sollte ich mal nachschauen, wie ich die doch sehr autonom agierende Autokorrektur in den Griff bekommen.

Papyrus ist keine Freeware

Das Programm kostet übrigens Geld. Aber immerhin ist man hier fair. Ich darf ganz legal und ohne schlechtes Gewissen eine Version auf meinem Desktop-Computer installieren und noch eine auf dem Notebook. Es gibt Programme, da brauch man dann zwei Lizenzen für.

Bilder

Ich habe Bildpakete bei Fotolia (größere Auswahl, bei bestimmten Begriffen finde ich schneller etwas) und Depositphotos (günstiger, wenn man bei den Bildpaketen zugeschlagen hat). Ich bevorzuge wegen dem Preis Depositphotos. Hier bekomme ich für einen Credit (der mich ca. 40 Cent gekostet hat) Bilder in einer richtig großen Auflösung. Bei Fotolia bekomme ich für einen Credit nur ein Bild mit ca. 400×300 Pixel. Bei Fotolia sind die Bilder aber besser Verschlagwortet und es gibt bei einigen Themen einer größere Auswahl.

Bildbearbeitung

Nachdem ich lange Jahre auf Photoimpact gesetzt habe, habe ich heute Photoshop Elements. Also ein kostenpflichtiges Programm, dass aber mit unter 100 Euro im bezahlbaren Bereich liegt.

Das sollte als erster Überblick reichen, ich wollte vor allem das Papyrus Autor mal vorstellen. Dsa Programm hat noch so viel mehr zu bieten. Es gibt zum Beispiel ein tolles Denkbrett, was für größere Projekte gut zum Strukturieren ist.
Mehr Infos: Papyrus Webseite.

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