Welche Technik bei mir steht – Blogparade

Geld verdienen im Internet benötigt wirklich keine großen Investitionen. Ein Computer oder ein Notebook reicht, wenn man Belege oder Rechnungen selbst ausdrucken muss, dann sollte natürlich noch ein Drucker her. Alles andere ist fast schon Spielkram 🙂

Meine aktuell Technik ist sehr überschaubar. Ich habe einen mittelalten Computer mit zwei Monitoren. Große Ansprüche an den Computer habe ich nicht, denn das für meinen Compi anstrengendste, was ich so mache sind eigentlich Bilder bearbeiten. Texte schreiben, Programmieren, dafür braucht es wirklich kein Hight-Tech-Gerät.

Absolut unverzichtbar, das habe ich während unseres Umzugs gemerkt, sind für mich inzwischen aber zwei Monitore. In meinem verzweifelten Warten auf unseren Umzugscontainer, der zwar vor uns am gewünschten Ort war, dann aber erst einmal ein paar Tage Urlaub im Zoll gemacht hat, weil unser Spediteur Müll gebaut hatte, habe ich sogar versucht mein Tablet als Zweitmonitor am Notebook zu nutzen. Hat aber nicht funktioniert.

Hier mal ein Blick auf meinem Arbeitsplatz:

Aktuelle Technik bei Traumjob Internet
Zwei Bildschirme ist das Wichtigste. Ganz aktuell muss der Rest nicht sein.

Ansonsten brauch ich nicht viel. Eine Tastatur, wobei mir da die Beschriftung gleichgültig ist, ich gucke beim Tippen eh nicht hin und eine Maus. Beides vorzugsweise ohne Schwänzchen. Zusätzlich steht bei mir ein Laserdrucker. Nachdem ich zum X-ten Mal nicht Drucken konnte, weil mir bei meinem doch sehr niedrigen Druckaufkommen die Patronen eingetrocknet sind, ist das inzwischen ein Laserdrucker, der zum Drucken dann aber immer ausgegraben werden muss. Zusätzlich habe ich noch einen kleinen Handscanner, denn nutze ich aber recht selten, meist reicht es mir, wenn ich das zu scannende Objekt mit dem Handy abfotografiere.

Für Bilder nutze ich meist das Handy oder meine DSLR. Hier ist der Umfang des Zubehörs schon etwas gewachsen. So habe ich diverse Objektive, wobei mein Lieblingsobjekt eine sehr lichtempfindliche 50er Festbrennweite ist. Damit kann ich sogar bei schwierigen Lichtverhältnisse gute Bilder machen.

Kamera ist noch wichtig

Wie man sieht, mal abgesehen von der Digitalen Spiegelreflexkamera, ist mein Technikbedarf sehr übersichtlich. Große Investitionen sind also nicht nötig, wenn man mit dem Geld verdienen im Internet starten möchte. Das meiste hat man so oder so im Haus.

Für Umzüge habe ich noch ein etwas älteres Notebook. Immer wenn ich es dann hervorkrame, ist das dann erst einmal mit Windows Aktualisierungen beschäftigt und Daten aus der Cloud ziehen. Allerdings ist das mit dem Notebook so eine Sache: Ohne externe Maus und externe Tastatur geht da gar nichts bei mir.

Und dann gibt es noch diverse externe Festplatten. Ich müsste die mal beschriften, das würde das Wiederfinden von Dateien doch erheblich erleichtern.

Welche Technik hätte ich gerne?

Hm, bei den Objektiven hätte ich noch eine Wunschliste, aber eigentlich muss ich zugeben, zum Arbeiten reicht das durchaus aus. Ansonsten würde ich gerne bei meinem Computer mal die Festplatten wechseln und auf eine oder zwei SSD Festplatten umstellen. Aber das ist eigentlich Spielerei und daher verkneife ich mir das. Eigentlich habe ich aber alles was ich brauche.

Auf was könnte ich nicht verzichten?

Meine Liste ist schon sehr übersichtlich. Ok, Scanner und Drucker sind nicht absolut notwendig, meine Kamera ist sehr geschätzt. Wichtigstes Ausstattungsmerkmal und absolut unverzichtbar ist und bleibt der zweite Monitor. Und ein Plan B, wenn der Hauptcomputer nicht will. Das ist meist der Vorgängercomputer oder eben das Notebook (an das sich zum Glück auch ein weiterer Monitor anschließen lässt).

Technik, die Probleme bereitet

Immer wieder der Computer 🙁 Letztes Jahr wurde erst am Hauptcomputer das Netzteil gewechselt, davor war irgendwas mit dem Lüfter und den Umzug hat er auch nicht überstanden. Und ich hatte noch keine Lust mich darum zu kümmern, welches Schräubchen oder Drähtchen sich auf dem weiten Weg über den Atlantik gelöst haben könnte. Dafür gibt es aber zum Glück den Zweitcomputer oder das Notebook.

An zweiter Stelle stehen die externen Festplatten. Immer mal wieder kommt es vor, dass ich eine erwische, die vom Computer nur nach liebevollem Zureden erkannt wird. Meist liegt es dann an der richtigen Reihenfolge: Bloß nicht erst anstöpseln und dann Computer starten. Nein, dann ist der Compi schwer beleidigt.

An dritter Stelle die kabellose Maus mit Batterie. Ja, wir haben eine ganze Sammlung an Ersatzbatterien im Haus. Ich weiß auch wo die sind. Ich weiß nur nicht, warum die Sammlung nicht in meiner Schreibtischschublade liegt, denn es gibt nichts nervigeres, als wenn die Maus im aller unpassendsten Augenblick einfach nicht mehr will, weil sie Hunger hat.

Hat sich was an meiner Ausstattung geändert?

Ab und an verfalle ich mal einem Kaufrausch und denke ich brauche unbedingt dies oder das (dem SSD-Platten Druck widerstehe ich derzeit aber noch). Früher war das ganz schlimm, da hätte ich mir am liebsten jedes Jahr einen neuen Computer gekauft. Aber da waren die Sprünge an Fortschritt auch Größer. Es war eben schon relevant ob man einen 286xt hatte oder sich schon einen 386 hinstellen konnte. Und mit einem 24 Nadeldrucker konnte man eben richtig drucken (statt mit 9 Nadeln eher einen Probedruck zu machen). Als die ersten Webcams auf den Markt kamen, hatte ich natürlich auch prompt eine. Oder schlummert irgendwo eine in einer Kiste. Ich hatte auch mal eine Scanner-Phase 🙂

Und hier die alte Technikkiste – das ist die aufgeräumte Version, vor dem letzten Umzug war das nicht EINE Kiste, sondern mehrere. Und zu der Kiste kommt ja noch die große Kiste mit der neckischen Bezeichnung Kabel aller Art 🙂

Alte Technikkiste
Meine Kiste mit alter Technik: Ein Psion, mehrere Kameras, Videokamera, ein Gameboy etc.

Wie viel Geld gebe ich für meine Bürotechnik aus?

Nicht mehr viel bzw. nur nach Bedarf. Ist am Computer was kaputt, sollte es eben repariert werden. Lohnt sich das nicht mehr, muss eben ein neuer her, die anderen Geräte wie Monitor etc. bleiben aber dann.

Kleiner Rückblick

Mein erster Computer

Mein erster Computer hielt 1989 oder 1990 Einzug. Manchmal sage ich Spaßeshalber: Früher hatte ich noch Zeit, dann kaufte ich mir einen Computer. Es war ein 286xt oder at, das weiß ich nicht mehr genau. Mit DR-Dos, WordPerfect und später kam dann noch die grafische Benutzeroberfläche GEM hinzu. Windows, damals eher noch in den Kinderschuhen wurde ebenso ignoriert wie MS Dos. Statt dessen beschäftigte ich mich mit Spielereien wie die autoexec.bat zu manipulieren, so dass man je nach Anwendung optimal viel Speicher hatte (der beschränkte sich ja Anfangs auf 640 kb). Zwei drei Jahre später tauchten dann überall CD-Roms auf. Mein PC hatte kein entsprechendes Laufwerk und so habe ich eins gekauft und selbst eingebaut. Mein erster Selbsteinbau. Das Ergebnis war ein klitzeklein wenig peinlich, ich hatte das Laufwerk falsch rum eingebaut. Aber das war schnell behoben. Das CD Rom nutzte ich dann gleich um Windows 3.11 zu installieren. Danach ging gar nichts mehr so richtig, das Rätsel war bald gelöst. Mein PC hatte nur eine 20 MB Festplatte, von der Windows gleich mal 98 Prozent verschlang. Festplatte also auch noch umgebaut 🙂 Viel geschraubt wurde natürlich auch wenn es um Speicher ging, aber das natürlich erst, als die Betriebssysteme über 640 kb verwalten konnten.

Später musste es dann natürlich unbedingt noch ein externen CD-Brenner sein, allerdings natürlich ohne sich auch Stifte zum Beschriften zu leisten. Ich hatte eine nette Sammlung silberner Scheiben, ohne zu wissen was drauf ist (Beschriftet wurde dann die Box, aber nicht immer hat die richtige Silberscheibe den Weg zurück in ihr Zuhause gefunden).

Das waren die Zeiten, wo ich immer Up-To-Date war, was gerade an Prozessoren etc. hoch aktuell war. Kam ein neuer Raus, fing direkt ein kleines Männchen im Hinterkopf an zu flüstern: Sparen, Kaufen, Sparen, musst du haben 🙂 Oder als es bei Vobis irgendwann Schlepptops gab, ohne Festplatte, mit zwei Laufwerken, glaube sogar nur 720 kb jeweils, eins für Betriebssystem und Programm (Programm, Programme war nicht) und eins eben für die zu speichernden Dateien. Teuer gekauft, drei Mal benutzt und in die Ecke gestellt. Aber wollte ich unbedingt haben.

Ganz krass wurde es dann, als es ums Online gehen ging: Natürlich musste ich unbedingt ISDN haben. Leider wohnte ich in der Pampa, die nächste ISDN Einwahlmöglichkeit lag unter dem damals so günstigen Ortstarif. Aber ich hatte ISDN. Zuvor hatte ich bereits mit einem Modem experimentiert, aber so richtig warm wurde ich mit dem ganzen Zeug erst, als ich BTX entdeckte und man von dort irgendwann auch ins Internet kam.

Ruhiger beim Neu-Haben-Wollen wurde ich erst, als ich den PC auch zum Geld verdienen benötigte. Erst über BTX, da sammelte ich dann auch Erfahrungen mit UNIX und ähnlichem und später dann eben über das Internet. Seit dem ist der wichtigste Punkt immer: Es kann ruhig alt sein, Hauptsache es funktioniert zuverlässig. Und wenn man nicht zu viel rumspielt an Windows, ist das ja heute wirklich kein Alptraum in Blau mehr 🙂

So Mitte Anfang der 1990er Jahren war ich auch ständig bei Escom und Vobis unterwegs 🙂 Gucken was es neues gibt und jeder Prospekt von denen wurde genau studiert. Das waren noch Zeiten.

Blogparade Selbständig im Netz

Die Idee für diesen Artikel ist mir alles andere als spontan gekommen, Peer von Selbständig im Netz veranstaltet gerade eine Blogparade zu diesem Thema. Andere Blogger und Selbständige sollen hier beschreiben womit sie so tagtäglich arbeiten. Eine gute Idee, so sehen Neulinge im Bereich Geld verdienen, dass Technik vielleicht doch nicht immer Alles ist.

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